Anbei ein handgeschriebener Bericht über einen M300, den ich schon einige Jahre habe, es war mal ein Weihnachtsgeschenk. Es ist die klassische Version im Grün-Schwarz, daneben gibt es ihn in Schwarz.
Lieferbare Federstärken: EF, F, M, B, BB, OM, OB, OBB
VK: 275 Euro im Juni 2012
Viel Spaß beim Lesen ...
Pens and Freaks (Donnerstag, 29 Januar 2026 19:55)
Danke, Thomas, für die Info. Ich habe nie viel mit ihm geschrieben. Ich habe ihn schon sehr lange. Wahrscheinlich ist das Material zu dünn. Die 400er aufwärts kennen das meines Wissens nicht.
Was mir nicht gefällt sind die breiten und häufig lauten oder singenden Federn. Eine EF ist anderswo eine B. Früher war das nicht so.
Viele Grüße
Thomas
Thomas H. (Donnerstag, 29 Januar 2026 17:17)
Ich habe mehrere Jahre mit einem M300 praktisch werktäglich geschrieben. Dabei bin ich an den kleinen Füller durch eine Unaufmerksamkeit geraten. Ich habe ihn auf eBay ersteigert im Glauben auf ein M400 zu bieten.Beim Auspacken war ich erstaunt, wie klein der Füller ist. Ich habe ihn aber ausprobiert und zumindest mit aufgesetzter Kappe fand ich die elastische Feder sehr angenehm und habe ihn behalten. Im Laufe der Jahre hatte ich zweimal das gleiche Problem: der Tintentank bekam mit der Zeit einen Längsriss, der schließlich durch das ganze Material durchgehen, sodass Tinte austrat. Pelikan war so kulant, dass der Tinten Tank jeweils kostenlos ausgetauscht wurde. Zuletzt trat dieser Ries nicht mehr auf, dafür bemerkte ich Tinte am Mittelfinger, die offensichtlich im Bereich des Schraubengewindes ausgetreten sein musste. Ein Riss im Material war auch durch die Lupe nicht zu erkennen. Da die Tinte am Finger beim Schreiben auch auftrat nach gründlicher Reinigung der Kappe und des Füllers, gehe ich trotzdem davon aus, dass dort ein mikroskopischer Riss entstanden seien muss. Offenbar ist dieser filigrane Füller nicht für die Kräfte konstruiert, die beim Schreiben bei mir auftreten. Inzwischen besitzt sich ein Pelikan M605 Stresemann und bin mit diesem sehr zufrieden.
Pens and Freaks (Freitag, 28 Dezember 2018 21:00)
Glückwunsch, Alfred und viel Spaß mit dem M 200. Gerne zeige ich den Lesern auch ein Schriftbeispiel. Gerne an die Info-Anschrift mit JPG als Anhang.
Viele Grüße
Thomas
Alfred (Mittwoch, 26 Dezember 2018 12:32)
So hier also mein Feedback bis hierhin:
Zu Weihnachten ist es für mich nun der M200 geworden!
Er ist durchaus nicht zu klein für meine Hand (wie ich wohl wusste), aber scheint mir durchaus auch für längere Texte ein unproblematischer guter Gehilfe zu sein (wie ich nicht wissen konnte!), und zwar schon mit unaufgesteckter Kappe!
Allerdings war ich von seinem absoluten Fliegengewicht reichlich erstaunt, wobei er mir trotzdem auch kein minderwertiges Anfassgefuehl vermittelt. Der Katalogpreis ist wohl alles in allem gut vertretbar, zumal wenn man das traumhaft seidenweicht-leichte Schreiben in Betracht zieht, welches mit ihm gelingt. Trotz der Stahlfeder kenne ich sowas sonst nur vom Lamy 2000! Die trockene Lamy Blau entströmt mit immer gleichem satten Auftrag der schönen mittelbreiten Feder, egal ob mit oder ohne leichtem Druck, langsamen oder schnellen Schreiben. Ein Genuss ist dieser Nassglanz, das Leuchten der Tinte nachher!
Ein Schmuckstück schon dieser bescheidenere Vertreter der Souverän-Familie! Was nun die Dauerhaftigkeit der vergoldeten Teile angeht, bleibt mir nichts, als mich überraschen zu lassen. Ich bin aber ganz guter Dinge.
Übrigens ist die Tintenaufnahme-Kapazität des Tanks enorm - großzügiger noch als beim 2000er, wuerde ich sagen.
Noch schöne Weihnachten jetzt oder nachträglich und einen guten Rutsch wünscht damit
Alfred!
Pens and Freaks (Montag, 08 Oktober 2018 19:47)
Hallo Alfred, danke für die Anfrage. Der M300 ist auch mit Kappe leicht und recht schmächtig. Für mich ist er eher für Notizen geeignet. Schon der M400 ist mir zu klein und ich habe recht kleine Hände (Handschuhgröße 7). Die Tintenleiter sind identisch. Moderne M200 kenne ich nicht, die alten waren in der Qualität (Toleranzen und Vergoldung) schlecht. Die M205 und M215 hingegen machen einen hervorragenden Eindruck. Daher kann es sein, dass auch bei den vergoldeten M200 sich die Qualität verbessert hat. Dennoch: Der M300 (und seine größeren Brüder) sind hochwertigere Füller, wenn man bedenkt, dass die schwarzen Oberflächen auch beim M1000 nicht so gut sind wie z. B. bei Montblanc, Sailor, Aurora oder Parker (Duofold). Sie sind weicher und wirken leichter stumpf, nicht so porzellanartig und hochwertig. Die farbigen Binden hingegen sind tadellos. Die Tinteleiter sind vergleichbar, die Federn nicht. Die Goldfedern gibt es NIE in wirklich fein, das sind alles dicke Dinger mit erheblichen Toleranzen. Die M300 sind weicher (nicht flexibler) als die rigiden Federn M400-800. Die Stahlfeder decken eher die verschiedenen Federbreiten ab und sind auch bei EF oder F schmal. Der Tintenfluss ist stärker bei den Goldfedermodellen. Ich rate zum Ausprobieren. Bei meinem M300 habe ich Jahre gebraucht, um eine passende Feder zu bekommen, passend ... Die EF schreibt wie eine B.
Man muss bei Pelikan, so finde ich, zwingend ausprobieren.
Viele Grüße
Thomas
(Halte uns doch auf dem Laufenden). Danke
Alfred (Montag, 08 Oktober 2018 15:15)
Ach ja und wenn Sie so freundlich wären noch diese Fragen mit aufzunehmen:
Worin sind der M300 und der 200er (nicht 400er!) besonders unterschieden? Bei dem M200 ist die Feder bloß vergoldet, soviel habe ich mich selbst aufklären können, ABER! Ist auch derselbe hervorragende Tintenleiter hier wie dort verbaut? Sind die Oberflaechenmaterialien im Übrigen identisch, oder nicht oder nur teils und in der Erscheinung den Brüdern also nachgeahmt?
Das würde mich brennend interessieren, und noch nochmals: danke!
Alfred.
Alfred (Montag, 08 Oktober 2018 15:04)
Hierzu eine kurze Anfrage, lieber Herr Baier:
Haben Sie etwa mittelgroße Hände? Können Sie diesen kleinsten Souverän auch über längere Texte hinweg gut führen, ohne Verkrampfungen, Nachfassen und ähnliches?
Das soll natürlich ein eigenes Ausprobieren nicht ersetzen, wohl aber mein Bild vom M300 weiter vervollkommnen!
Ich bedanke mich und grüße sehr herzlich! -
Alfred.